Douglasie

Douglasie 1

Douglasie

Die Douglasie (auch: Oregon Pine) gehört schon seit gut 100 Jahren zu den wichtigsten, weil am meisten genutzten Arten Holz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ursprünglich aus den Urwäldern des amerikanischen Kontinentes stammend, wurde das Holz der Douglasien dazu gebraucht, größere Bretter Schnittholz zu produzieren, als es mit den europäischen Kiefern und Lärchen möglich war. Sogar in Deutschland, wo hauptsächlich Kiefernholz verwendet wurde, nutzte man bald schon Douglasie für spezielle Verwendungszwecke.

Douglasie ist ein sehr arbeitsintensives Holz: gerissene Äste, Einschlüsse von Harz und lange Risse gehören quasi fest dazu, wenn man Douglasienholz benutzt. Um auf eine fehlerfreie Oberfläche für einen Boden zu kommen, ist aufwendiges, feines Abschleifen nötig. Ist dann aber das feine, geradelinige Nadelholz gut geglättet (das Splintholz ist auch hier weiß bis hellgelb, der Kern hellbraun bis rotbraun; das Holz dunkelt noch nach) und bereit zur Weiterverarbeitung, ist zwar einige Zeit vergangen, aber das großartige Aussehen der fertigen Oberfläche ist mehr als genug, um auch skeptischen Blicken standzuhalten und diese einzufangen.

Douglasie 2

Douglasie

Mittlerweile wird die Douglasie ob ihrer fabelhaften Eigenschaften und imposanten Optik auch in Europa angebaut, doch kommt dieses Holz noch nicht an die feine Struktur des importieren Holzes heran.

Zur Widerstandskraft ist nur zu sagen, dass das Kernholz fast völlig resistent gegen Ungeziefer und Pilz ist, das Splintholz immerhin mäßig resistent gegenüber Pilzbefall. Douglasie ist außerdem mäßig witterungsbeständig, recht säurefest und deshalb auch als Bauholz zugelassen.