Lärche

Die Lärche ist ein Nadelholz, das in Nordamerika, Asien und Europa verbreitet ist. Obwohl es einige verschiedenen Arten gibt, spielen nur sechs von ihnen eine Rolle als Nutzholzlieferanten, da nur sie den Ansprüchen an Qualität und Quantität genügen. Diese sechs speziellen Arten weichen im Aussehen (Färbung und Struktur) dabei untereinander auch nur geringfügig voneinander ab: Die stärksten Qualitätsunterschiede entstehen nicht artbedingt, sondern durch unterschiedliche Wachstumsbedingungen sowie das Baumalter. Durch diese Eigenart gewinnt natürlich die Herkunft des Holzes an Bedeutung, während die Bestimmung der Lärchenart nur anhand des Aussehens unmöglich ist.

Lärche gelaugt

Lärche gelaugt

Das Holz der Lärche ist typischerweise hell- bis rötlichgelb am dünnen Splintholzrand, sowie rötlichbraun bis leuchtend rot im Kern. Das Holz dunkelt intensiv nach und nimmt einen zusätzlichen, rotbraunen Ton an, bis es edel, lebendig und reif zugleich wirkt, weshalb es besonders gerne für dekorative, beeindruckende Zwecke eingesetzt wird. Die Jahresringe des geradfaserigen Holzes sind gut zu erkennen und werden oft zur Verstärkung des positiven Aussehens eingesetzt.

Es ist eines der härtesten einheimischen Nadelhölzer, dabei zugleich fest und elastisch. Angenehmerweise ist es meisten gut zu bearbeiten und die Oberflächenbehandlung bereitet auch keine Probleme, wenn ausgetretenes Harz zuvor entfernt wird. Lärchenholz ist sehr chemikalienresistent und im Kern witterungbeständig - unter Wasser reicht die Haltbarkeit und Ausdauer des Kernholzes an Eiche heran.